Arbeiten vom März 2020

Arbeiten vom Oktober 2019

 

 

 

Inspiriert von meinem BMW Woody fragte mein Bruder (Chef Velowerkstatt) ob ich mal ein Fahrrad mit Holzoptik sprayen könnte? Weil er meine Antwort schon ahnte, hatte er wie zufällig bereits einen Karbonrahmen vorbereitet.

 

 

 

 

Im Gegensatz zum Motorrad, musste ich für den Fahrradrahmen die Holzmaserung etwas feiner zeichnen, und fertigte mal einen ersten Entwurf an.

 

 

Ich entschloss mich, auf den wiederum sauber grundierten Rahmen die gesamte Holzstruktur aufzuzeichnen, damit am Schlusse alle Linien zueinanderpassen. Alleine das Aufzeichnen kostete mich 3 Stunden konzentriertes Arbeiten.

 

 

 

 

Danach begann ich zu sprayen. Diesmal hängte ich den Rahmen nicht an den Montagebock, sondern hielt ihn mit einer Hand an dem zusätzlichen Rohr, welches durch das Tretlager führte und mir somit die Möglichkeit gab, den Rahmen zu halten und zu drehen ohne in den besprayten Bereich hineingreifen zu müssen.

 

Nach ca. 8 Std war der Rahmen fertig und konnte in die Lackiererei gebracht werden um das Finish, sprich Klarlack, aufzutragen.

 

 

 

 

Nach dem Austrocknen montierte mein Bruder in seiner Velowerkstatt wieder alle Komponenten, welche für ein Rennrad notwendig sind, zusammen. Was noch zu gebrauchen war, wurde poliert, was nicht mehr zu gebrauchen oder ästhetisch nicht passte, wurde ersetzt. . . . . . 

 

                                                    . . . . . . .     bis der Holz-Renner fertig war . . . . . .

 

Auch dieses Rennrad kann man käuflich erwerben.

 

Kontakt: Tel.  +41 78 717 41 83

 

Arbeiten vom September 2019

Mein Bruder, Chef der Velowerkstatt Hungerbühl, wollte mal einen Blickfang in seiner Ausstellung

(Wir sprechen von den Fahrrädern, welche er in dem engen Zelt vor seiner noch engeren Werkstatt

jeden Morgen fein säuberlich aufreiht).

 

 

Ein Bambusvelo sollte es werden, aber nicht in echt, sonder mit Airbrush.

 

 

 

Ich war natürlich sofort begeistert von dieser Idee und macht mich sofort daran,

einen ersten Entwurf zu zeichnen.

Die Verbindungsstellen gefallen mir noch nicht so recht, aber trotzdem fing ich an den Rahmen zu gestalten.

 

 

 

Wie üblich wurde die Grundierung professionell in der Lackiererei aufgebracht.

Nun begann meine Airbrusharbeit. Als erstes dunkelte ich die Knotenpunkte etwas nach. Dann teilte ich die verschiedenen

Rohre in ihre Segmente ein und sprayte die Knoten, was aber nicht einfach war darzustellen, weil die Knoten in natura

etwas dicker sind als die Halme, aber beim Fahrradrahmen natürlich nicht. Ich versuchte diesen Effekt mit der Farbgebung zu gestalten.

Schwierigkeiten:
Das grösste Problem beim Sprayen war die Tatsache, dass Rohre rund sind, und man zum bemalen um das Objekt herumgehen muss.

Ich entschloss mich den Rahmen an einem Montagebock aufzuhängen. Die Greifzange des Bockes ist beweglich, so dass man theoretisch den Rahmen drehen könnte, was sich in der Praxis aber als untauglich herausstellte. Ich musste mich ziemlich verrenken um mit der Airbrushpistole überall hinzukommen. Teilweise legte ich mich unter den Rahmen und versuchte überkopf zu sprayen!

 

 

 

Ganz plötzlich kam mir die Idee für die Verbindungsstellen und der Airbrush war fertig.

 

 

 

Der Rahmen fand den Weg in die Lackiererei . . . . . . . . .

 

 

 

. . . . . . . . dann in die Velowerkstatt zur Montage,

 

 

 

 

 

 

und fertig war das Bambusvelo.

Übrigens, der Chef der Velowerkstatt würde den Bambus-Renner auch verkaufen.
Kontakt  +41 78 717 41 83

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Arbeiten vom Januar 2019

 

 

 

Karikatur mit Kreide

 

 

Walter war im Berufsleben Betreibungsbeamter.

Airbrush:  Reptil

 

 

So wurde der Rasenmäher angeliefert.

Der Wunsch war, aus ihm ein Reptil zu machen.

 

 

Dieses Foto sollte als Grundlage für den Airbrush dienen, es musste ja ein Reptil mit geöffnetem  Kiefer sein, weil der Rasenmäher vorne eine schwarze Öffnung hatte.

 

 

 

Ich erstellte zuerst eine Kreidezeichnung.

 

Obwohl der Rasenmäher bereits grün war, musste er nochmals grün grundiert werden, weil er Lackschäden hatte.

 

Zuerst erstellte ich die Schablone für das Zahnfleisch und sprayte danach sogleich die Konturen. ( habe Leider kein Bild erstellt)

 

 

 

 

Mit Bostitklebern markierte ich die Grösse und die Lage der verschiedenen Zähne.

 

 

 

Der nächste Schritt war die Zähne zu sprayen.

 

 

 

Der Rasenmäher hatte eine geeignete Form um die Augen zu platzieren.

 

 

 

 

Für die Augen sprayte ich auch mittels Schablonen.

 

Das restliche Reptil sprayte ich freihändig. 

Arbeiten vom Herbst 2018

 

Nach jahrelangem Suchen konnte ich dieses Rennrad günstig für Fr. 200.- erstehen, Es handelt sich um ein älteres Treck Karbon-Rad, ich vermute in der Preisklasse so um die Fr. 4000.-. Ein ideales Rennrad um mein Projekt endlich zu verwirklichen.

 

 

Zuerst erstelle ich einige Skizzen des Projektes.

 

Nachdem die Richtung stimmte wird das Rennrad in seine Einzelteile zerlegt.

Die ursprüngliche Idee war den grauen Teil des Rades in der Karbon Optik zu belassen und den Rest mit einem Airbrush zu versehen. Beim abschmirgeln der Farbe kommt aber kein Karbon zum Vorschein, sondern Karbon in Kombination mit vorgefertigten Knotenpunkten. Also kein Material welches sich lohnen würde nur mit Klarlack zu überziehen und als Gestaltungselement zu zeigen. Also wird der Rahmen angeschliffen und erst weiss grundiert.

 

 

Danach trage ich Schritt für Schritt die verschiedenen Farbschichten bis zum Grün auf und decke danach den gesamten Airbrush mit Papier ab.

 

 

Mein Bruder spritzt schlussendlich in seiner Lackierwerkstatt das fehlende Grün, entfernt das Abdeckpapier und überzieht den ganzen Rahmen mit 2-3 Schichten Klarlack.

 

Die Endmontage erledigt mein anderer Bruder in seiner «Velowerkstatt»

Den Sattel stelle ich selbstverständlich selbst her.

Noch letzte Anpassungen bei Lenker und Sitzhöhe, Anbringen einer passenden Beschriftung und das Projekt ist fertig.

 

Dank:

Danken möchte ich Christoph (Sponsor des Rennrades), Dani, welcher praktisch die gesamte «Schrauberarbeit» erledigte und Kurt, der mir

jeweils die fachmännische Grundierung und den fachmännischen Finish für die Lackierarbeiten macht.

 

Arbeit vom März 2018

Frosch

 

 

Vorlage für den Airbrush

Der gesamte Rasenmäher wurde zuerst grün grundiert.

 


Mittels Papierschablonen versuchte ich aus diesem eckigen Fahrzeug einen Frosch zu gestalten. Erschwerend kam dazu, dass die «Stossstange» nicht bemalt und nicht entfernt werden konnte, dadurch blieb sie natürlich schwarz.

 

 

Durch die grossen Ausschnitte bei den Hinterrädern war es mir nicht möglich die markanten Hinterbeine des Frosches richtig darzustellen, es blieb vieles nur angedeutet.

 

Die grösste Mühe bereitete mir das Sprayen der Augen. Wenn man sie als vorstehende Augen auf eine ebene Fläche malt, dann sieht es nur von einem einzigen Blickwinkel richtig aus und aus allen andern Betrachtungspositionen erscheinen sie falsch, das kann bis zu «verkehrt im Kopf» aussehen. Aus diesem Grunde entschied ich mich die Augen flach zu malen.

Arbeit vom Februar 2018

Hürlimann Traktor

Der Automower im Fendt-Traktor-Kleid fand grossen Anklang, sodass Anfangs Jahr die Anfrage nach einem weiteren solchem Airbrush kam. Ich sagte natürlich zu, weil die Aufgabe mich sehr reizte. Nach kurzer gemeinsamer Besprechung war zuerst die Rede von einem weiteren Fendt, was aber anderntags verworfen wurde und sich klar herausstellte, es muss ein alter Hürlimann werden.

Das obige Bild war meine Sprayvorlage.

Arbeit vom Dezember2017

 

Hürlimann Traktor ca. 1930

 

 

 

Vorlage für die Arbeit

 

Wie letztes Mal zeichne ich erstmals einige Skizzen.

 

 

Noch immer liegt der «Motorblock» welchen ich bei meinem ersten Schrott-Traktor nehmen wollte in meiner Schrotthalde herum, aber dieses Mal ist dieses Teil nach meiner Vorstellung geeignet.

 

Ein echter Knackpunkt ist die Herstellung des markanten

Treibstofftanks. Ich zerlege zu diesem Zwecke eine Konservendose und forme

daraus den Tank. Weil ich so dünnes Material nicht schweissen kann greife ich

zu einem Trick. Ich niete das Blechstück mit Popnieten zu einem Ovalrohr

zusammen und stülpe es anschliessend über zwei vorher am richtigen Ort

angeschweisste Röhrchen und befestige es dort abermals mit Popnieten.

Den Werdegang bis zum fertigen Kunstwerk seht ihr in den nachfolgenden Bildern.

Arbeit vom Juni 2017

Traktor ca 1930

Mit der Anfrage für die Herstellung eines Schrott-Traktors wird mir klar, dass ich mich früher oder später mal an diese Aufgabe heranmachen muss. Der Rahmen ist breit gesteckt:

Die Aufgabe lautet einfach „einen alten Traktor“ solle ich herstellen. Nun heisst es erstmals herauszufinden was überhaupt ein „alter Traktor“ ist.

Aus meiner Jugendzeit kannte ich Traktoren so um Jahrgang

1950 bis 1960. Die haben aber zu viel Blech um den Motor, also muss ein älterer Jahrgang her. Bei Kramer finde ich ein Modell, Typ K18, welches als Schrottmodell sicher viel hergibt.

Ich zeichne erstmals eine Skizze, welche ungefähr der Form und Grösse des endgültigen Kunstwerkes entspricht. Nach und nach zeichne ich

Details in die Skizze hinein, teilweise in verschiedenen Farben, damit ich später nicht die Übersicht verliere.

Beim Durchwühlen meiner „Schrotthalde“, werde ich bald fündig, was Motor, Tank, Schwungräder usw. betrifft, nur bei den Rädern muss ich eine Ewigkeit suchen, bis ich annähernd befriedigende Teile finde.

Eigentlich möchte ich eine Art Luftbereifung darstellen, aber beim besten Willen finde ich keine dickwandige grosse Reifen oder Rohre, von denen ich zwei Stücke absägen könnte.

Schlussendlich nehme ich die äusseren Schalen von zwei grossen Kugellagern in die ich Fahrrad-Kettenblätter hineinpasse.

Nach diesen Vorarbeiten beginnt endlich die Schweissarbeit.

 

Einige Teile, zB. Den Motorblock muss ich wieder zur Seite legen, weil er zu sehr von der Vorlage abweicht.

Ich muss dazu sagen, so isoliert als Einzelteil hat er mir sehr gut gefallen, weil er eine interessante Form hat, vielleicht kann ich ihn in einem nächsten Projekt verwenden.

Der Rest ist pures Vergnügen.

Zuerst stelle ich die Räder her, dann den Rahmen und den Motorblock inklusive die seitlichen Schwungräder.

Um diese Elemente zusammenzufügen bastle ich zuerst aus Holz eine Schweisslehre.

Der Grund ist einfach: Zwei Hände und zwei Augen genügen nicht um alles so zu halten, damit es der Vorlage einigermassen gerecht wird, und gleichzeitig auch noch zusammengeschweisst werden kann.

Die weiteren Details füge ich ohne genaue Kenntnis über den Traktorenbau so ein, damit sie für den Betrachter einigermassen plausibel

erscheinen.

Wenn ich das fertige Objekt betrachte, weiss ich genau, das ist nicht mein letzter Schrott-Traktor.

Arbeit vom März 2017

Vespe, diesmal genauer nach Vorgabe

 

 

 

So wie auf diesem Bild sollte der Automower nach Beendigung meiner Arbeit aussehen.

 

 

Ich begann mit den Schablonen für den Kopf, genauer gesagt mit den sonderbar geformten Augen. Vor dem gestreiften Körper musste ich zuerst die Beine aufkleben, damit sie nachher beim Sprayen in den Vordergrund treten.

 

 

 

Danach klebte ich die einzelnen Streifen des Körpers auf bis der gesamte "Panzer" vollendet war.

Weil die Streifen wie Schuppen aufeinanderliegen, arbeitete ich beim Sprayen von hinten nach vorne.

 

 

 

 

Um eine Struktur in die Augen zu bekommen, grundierte ich sie zuerst mit Schwarz und legte vor der Darstellung der Wölbung mittels weisser Farbe ein Fliegengitter darüber.

 

 

 

 

 

Zuletzt sprayte ich die Flügel, die Beine und die Fühler vorne beim Kopf inkl. die dazugehörigen Schattenwürfe,

Die Schutzschicht in Form eines Klarlackes erstellte wie immer mein Bruder, welcher eine Autolackiererei betreibt.

Arbeit vom Januar 2017

Ferrari f430 Cabrio

 

 

 

So wurde der Automower angeliefert .   .   .   .   .   .   .

 

und so wie im diesem Bild sollte er nach meiner Behandlung aussehen, das war doch mal eine

Herausforderung.

Noch am „Rohling“ testete ich den Verlauf der Seitenlinie und die Anordnung

der Lufteinlässe.

Zuerst wurde der gesamte Rasenmäher in Ferrarirot grundiert und danach

sprayte ich die vorher festgelegten Linien und Lufteinlässe.

Eine Knacknuss war die Darstellung des Cabrios, dazu brauchte

ich noch ein paar speziell dafür angefertigte Schablonen.

 

 

 

Das weisse Pferdchen im Heck musste ich wegen dem unebenen Untergrund sprayen.

 

 

 

Die Ferrari-Abzeichen seitlich und auf der Front fertigte mir ein Schriftenmaler an.

Das fertige Kunstwerk kam gut an.


Arbeit vom Dezember 2016

Kurz vor Weihnachten kam eine Anfrage an mich, ob ich nicht mal einen Automower in einen Traktor (den neusten Fendt 1050) verwandeln könnte. Ohne zu zögern und genau zu wissen, was auf mich zukommen würde, sagte ich zu.

 

 

Die Herausforderung bestand darin, auf dieser gebogenen Oberfläche

das Vorderrad-Paar so darzustellen, dass sie aus verschiedenen

Blickwinkeln einigermassen natürlich zueinander positioniert waren und nicht

auseinander oder gegeneinander zeigten.

 

 

 

 

 

 

Viel Aufwand betrieb ich bei der Darstellung der Reifenstollen und der

Schutzbleche aus der Sicht von schräg vorne und der Seitenansicht.

Dies schienen mir die markantesten Teile an einem Traktor zu sein.

 

 

 

Nach einigen Versuchen beschloss ich, die Kabine nur anzudeuten und nicht

mit viel Aufwand zu sprayen, weil dies mangels fehlenden Aufbaus sowieso

niemand hätte richtig interpretieren können.

 

Was herauskam, seht ihr anhand der nachfolgenden Bildern.

 

Arbeiten vom Juni 2016

Rasenmäher mal anders!

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