Arbeit vom März 2018

Frosch

 

 

Vorlage für den Airbrush

Der gesamte Rasenmäher wurde zuerst grün grundiert.

 


Mittels Papierschablonen versuchte ich aus diesem eckigen Fahrzeug einen Frosch zu gestalten. Erschwerend kam dazu, dass die «Stossstange» nicht bemalt und nicht entfernt werden konnte, dadurch blieb sie natürlich schwarz.

 

 

Durch die grossen Ausschnitte bei den Hinterrädern war es mir nicht möglich die markanten Hinterbeine des Frosches richtig darzustellen, es blieb vieles nur angedeutet.

 

Die grösste Mühe bereitete mir das Sprayen der Augen. Wenn man sie als vorstehende Augen auf eine ebene Fläche malt, dann sieht es nur von einem einzigen Blickwinkel richtig aus und aus allen andern Betrachtungspositionen erscheinen sie falsch, das kann bis zu «verkehrt im Kopf» aussehen. Aus diesem Grunde entschied ich mich die Augen flach zu malen.

Arbeit vom Februar 2018

Hürlimann Traktor

Der Automower im Fendt-Traktor-Kleid fand grossen Anklang, sodass Anfangs Jahr die Anfrage nach einem weiteren solchem Airbrush kam. Ich sagte natürlich zu, weil die Aufgabe mich sehr reizte. Nach kurzer gemeinsamer Besprechung war zuerst die Rede von einem weiteren Fendt, was aber anderntags verworfen wurde und sich klar herausstellte, es muss ein alter Hürlimann werden.

Das obige Bild war meine Sprayvorlage.

Arbeit vom Dezember2017

 

Hürlimann Traktor ca. 1930

 

 

 

Vorlage für die Arbeit

 

Wie letztes Mal zeichne ich erstmals einige Skizzen.

 

 

Noch immer liegt der «Motorblock» welchen ich bei meinem ersten Schrott-Traktor nehmen wollte in meiner Schrotthalde herum, aber dieses Mal ist dieses Teil nach meiner Vorstellung geeignet.

 

Ein echter Knackpunkt ist die Herstellung des markanten

Treibstofftanks. Ich zerlege zu diesem Zwecke eine Konservendose und forme

daraus den Tank. Weil ich so dünnes Material nicht schweissen kann greife ich

zu einem Trick. Ich niete das Blechstück mit Popnieten zu einem Ovalrohr

zusammen und stülpe es anschliessend über zwei vorher am richtigen Ort

angeschweisste Röhrchen und befestige es dort abermals mit Popnieten.

Den Werdegang bis zum fertigen Kunstwerk seht ihr in den nachfolgenden Bildern.

Arbeit vom Juni 2017

Traktor ca 1930

Mit der Anfrage für die Herstellung eines Schrott-Traktors wird mir klar, dass ich mich früher oder später mal an diese Aufgabe heranmachen muss. Der Rahmen ist breit gesteckt:

Die Aufgabe lautet einfach „einen alten Traktor“ solle ich herstellen. Nun heisst es erstmals herauszufinden was überhaupt ein „alter Traktor“ ist.

Aus meiner Jugendzeit kannte ich Traktoren so um Jahrgang

1950 bis 1960. Die haben aber zu viel Blech um den Motor, also muss ein älterer Jahrgang her. Bei Kramer finde ich ein Modell, Typ K18, welches als Schrottmodell sicher viel hergibt.

Ich zeichne erstmals eine Skizze, welche ungefähr der Form und Grösse des endgültigen Kunstwerkes entspricht. Nach und nach zeichne ich

Details in die Skizze hinein, teilweise in verschiedenen Farben, damit ich später nicht die Übersicht verliere.

Beim Durchwühlen meiner „Schrotthalde“, werde ich bald fündig, was Motor, Tank, Schwungräder usw. betrifft, nur bei den Rädern muss ich eine Ewigkeit suchen, bis ich annähernd befriedigende Teile finde.

Eigentlich möchte ich eine Art Luftbereifung darstellen, aber beim besten Willen finde ich keine dickwandige grosse Reifen oder Rohre, von denen ich zwei Stücke absägen könnte.

Schlussendlich nehme ich die äusseren Schalen von zwei grossen Kugellagern in die ich Fahrrad-Kettenblätter hineinpasse.

Nach diesen Vorarbeiten beginnt endlich die Schweissarbeit.

 

Einige Teile, zB. Den Motorblock muss ich wieder zur Seite legen, weil er zu sehr von der Vorlage abweicht.

Ich muss dazu sagen, so isoliert als Einzelteil hat er mir sehr gut gefallen, weil er eine interessante Form hat, vielleicht kann ich ihn in einem nächsten Projekt verwenden.

Der Rest ist pures Vergnügen.

Zuerst stelle ich die Räder her, dann den Rahmen und den Motorblock inklusive die seitlichen Schwungräder.

Um diese Elemente zusammenzufügen bastle ich zuerst aus Holz eine Schweisslehre.

Der Grund ist einfach: Zwei Hände und zwei Augen genügen nicht um alles so zu halten, damit es der Vorlage einigermassen gerecht wird, und gleichzeitig auch noch zusammengeschweisst werden kann.

Die weiteren Details füge ich ohne genaue Kenntnis über den Traktorenbau so ein, damit sie für den Betrachter einigermassen plausibel

erscheinen.

Wenn ich das fertige Objekt betrachte, weiss ich genau, das ist nicht mein letzter Schrott-Traktor.

Arbeit vom März 2017

Vespe, diesmal genauer nach Vorgabe

 

 

 

So wie auf diesem Bild sollte der Automower nach Beendigung meiner Arbeit aussehen.

 

 

Ich begann mit den Schablonen für den Kopf, genauer gesagt mit den sonderbar geformten Augen. Vor dem gestreiften Körper musste ich zuerst die Beine aufkleben, damit sie nachher beim Sprayen in den Vordergrund treten.

 

 

 

Danach klebte ich die einzelnen Streifen des Körpers auf bis der gesamte "Panzer" vollendet war.

Weil die Streifen wie Schuppen aufeinanderliegen, arbeitete ich beim Sprayen von hinten nach vorne.

 

 

 

 

Um eine Struktur in die Augen zu bekommen, grundierte ich sie zuerst mit Schwarz und legte vor der Darstellung der Wölbung mittels weisser Farbe ein Fliegengitter darüber.

 

 

 

 

 

Zuletzt sprayte ich die Flügel, die Beine und die Fühler vorne beim Kopf inkl. die dazugehörigen Schattenwürfe,

Die Schutzschicht in Form eines Klarlackes erstellte wie immer mein Bruder, welcher eine Autolackiererei betreibt.

Arbeit vom Januar 2017

Ferrari f430 Cabrio

 

 

 

So wurde der Automower angeliefert .   .   .   .   .   .   .

 

und so wie im diesem Bild sollte er nach meiner Behandlung aussehen, das war doch mal eine

Herausforderung.

Noch am „Rohling“ testete ich den Verlauf der Seitenlinie und die Anordnung

der Lufteinlässe.

Zuerst wurde der gesamte Rasenmäher in Ferrarirot grundiert und danach

sprayte ich die vorher festgelegten Linien und Lufteinlässe.

Eine Knacknuss war die Darstellung des Cabrios, dazu brauchte

ich noch ein paar speziell dafür angefertigte Schablonen.

 

 

 

Das weisse Pferdchen im Heck musste ich wegen dem unebenen Untergrund sprayen.

 

 

 

Die Ferrari-Abzeichen seitlich und auf der Front fertigte mir ein Schriftenmaler an.

Das fertige Kunstwerk kam gut an.



Arbeiten Juli 2015

Projekt Markiermaschine im Treppenhaus

Ein Geschäftsfreund hat eine Strassenmarkierfirma. Als ich in seinem neuen Firmensitz sein imposantes Treppenhaus zum ersten Mal sah, wusste ich: Hier fehlt ein Airbrush von mir. Zu meinem Freund sagte ich lediglich: „Es wirkt etwas kahl.“ Er meinte nur, es sei noch nicht ganz fertig. Ich aber merkte, dass er nicht wusste, wie man dieses weisse Treppenhaus „aufpeppen“ könnte. Deshalb schlug ich ihm spontan vor,

einen Entwurf für ein Airbrush auszuarbeiten. Die Idee war es, eine uralte Markiermaschine abzubilden, gewollt überspitzt und einer  Dampflokomotive ähnlich. Ob ihn damals mein Entwurf oder mein Hobby, von dem er keine Ahnung hatte, mehr verblüffte, weiss ich bis heute nicht.

Jedenfalls erhielt ich dann freie Hand, das Treppenhaus zu gestalten. In der Folge arbeitete ich den Entwurf soweit aus, dass ich ihn präsentieren konnte und mit der Umsetzung beginnen durfte.

An den 30 Schablonen arbeitete ich ca. 20 Stunden. Das klingt nach enormem Zeitaufwand. Beim Übertragen des Bildes auf die Wand kann

diese Zeit aber dank der Schablonentechnik später wieder eingespart werden.

Die ausgeschnittenen Teile übertrug ich auf die Wand, wobei ich noch einen Helfer brauchte.

Nun begann das Sprayen: Ich fing mit dem Element an, das auf dem Bild dasjenige sein wird, das zuhinterst liegt und später von anderen Elementen verdeckt wird, wie zum Beispiel die hintere Reihe Molankegel (Bild links). Es folgte das zweithinterste Element und ging so weiter.

Ganz zuletzt wird das Element im Vordergrund gesprayt.

Abschliessend besprayte ich noch die angrenzenden Wände, um das Bild in eine Landschaft einzubetten.

Das fertige Bild.



Arbeit vom Dezember 2016

Kurz vor Weihnachten kam eine Anfrage an mich, ob ich nicht mal einen Automower in einen Traktor (den neusten Fendt 1050) verwandeln könnte. Ohne zu zögern und genau zu wissen, was auf mich zukommen würde, sagte ich zu.

 

 

Die Herausforderung bestand darin, auf dieser gebogenen Oberfläche

das Vorderrad-Paar so darzustellen, dass sie aus verschiedenen

Blickwinkeln einigermassen natürlich zueinander positioniert waren und nicht

auseinander oder gegeneinander zeigten.

 

 

 

 

 

 

Viel Aufwand betrieb ich bei der Darstellung der Reifenstollen und der

Schutzbleche aus der Sicht von schräg vorne und der Seitenansicht.

Dies schienen mir die markantesten Teile an einem Traktor zu sein.

 

 

 

Nach einigen Versuchen beschloss ich, die Kabine nur anzudeuten und nicht

mit viel Aufwand zu sprayen, weil dies mangels fehlenden Aufbaus sowieso

niemand hätte richtig interpretieren können.

 

Was herauskam, seht ihr anhand der nachfolgenden Bildern.

 

Arbeiten vom Juni 2016

Rasenmäher mal anders!

Arbeiten Mai 2015

Arbeiten Februar 2015

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